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Alternativer Medienpreis der Nürnberger Medienakademie e.V.

Profil

Der Alternative Medienpreis will Medienprodukte und Medienschaffende abseits des allgegenwärtigen Mainstreams aufspüren und auszeichnen. Der Preis wird an engagierte und kreative Redakteure und Redakteurinnen, Produzenten und Produzentinnen sowie Autoren und Autorinnen vergeben. Neue Wege aufzuzeigen, damit auch eine alternative Öffentlichkeit zu schaffen, großen und kleinen Skandalen auf den Grund zu gehen. Gesucht sind Medienschaffende, die offen sind für Neues, für Stimmen und Stimmungen sowie Bewegungen in unserer Gesellschaft. Sie verändern den Blickwinkel auf die Alltäglichkeiten unkonventionell. Sie setzen sich kritisch mit den Begleiterscheinungen auseinander. Sie bringen historische Ereignisse in ein neues Verhältnis zur Gegenwart: Wer hier zum Sprachrohr wird, hat gute Chancen bei einer Bewerbung.

Doch die Medienwelt unterliegt einem ständigen Wandel. Deshalb werden aktuelle Entwicklungen aufgegriffen und auch crossmediale Beiträge gefördert. Das sind Kombinationen verschiedener Genres, die die klassischen Formen der Presse-,Hörfunk-, Fernseh- und Internetbeiträge bereichern. Die Auszeichnung wendet sich damit verstärkt einem Trend zu, der insbesondere im Web 2.0 umgesetzt wird. Nutzer bestimmen dort selbst über die Internetinhalte. Zur Internetpräsenz des Wettbewerbs gelangen Sie hier.

Zielgruppe: 

Teilnehmen können alle, die journalistisch tätig sind bei

- nicht kommerziellen Medien

- Medien, die sich aus neuen sozialen Bewegungen entwickelt haben

- die mit ihrer Arbeit emanzipatorische Ziele verfolgen.

 Es kann pro Person lediglich ein Beitrag eingereicht werden.

Auswahlverfahren: 

Die nominierten Beiträge werden anhand mindestens eines der folgenden Kriterien ausgewählt:

- ein Thema medienübergreifend darstellen, zum Beispiel Print / Online oder Radio / Online

- Print-, Audio-, Video- oder Online-Journalismus in innovativer Form umsetzen

- ein Thema bearbeiten, das von großen Medien vernachlässigt wird

- Medien kritisch analysieren (Sonderpreis Medienkritik)

- sich intensiv und kritisch mit gesellschaftlichen Missständen auseinandersetzen

- sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit und ihren Auswirkungen auf die Gegenwart beschäftigen.

Dotierung: 

Es werden jeweils zwei Preise zu 500 Euro in den Sparten Print, Audio, Video und Web sowie ein Preis für Medienkritik vergeben, also insgesamt neun Preise. 

Förderer: 

Stiftung Journalistenakademie

Kontakt

Anschrift

Nürnberger Medienakademie e. V.
Humboldtstraße 117
90459 Nürnberg

Telefon +49 911 435867
Fax +49 911 452777

http://www.kubiss.de/medienakademie/nuernberger-medienakademie.de
Ansprechpartner/innen

Vorsitzender
Peter Lokk
medienakademie@link-m.de

Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Medien | Thema: Altersübergreifend |