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Kinder- und Jugendplan (KJP)

Auf der Grundlage des §83 des Achten Buches Sozialgesetzbuch (Kinder-und Jugendhilfe) - SGBVIII - dient der Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) (bis 1993 Bundesjugendplan) der Anregung und Förderung der Tätigkeit der Kinder- und Jugendhilfe. Er wurde erstmals im Dezember 1950 verabschiedet und gilt heute in der Fassung vom 16. Januar 2012.

Im Rahmen des Kinder- und Jugendplans fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Projekte von bundesweiter Bedeutung, die darauf abzielen, Rahmenbedingungen für eine leistungsfähige Infrastruktur der Kinder und Jugendhilfe auf Bundesebene zu schaffen und zu sichern. Junge Menschen sollen sich „frei entfalten, ihre Rechte wahrnehmen und ihrer Verantwortung in Gesellschaft und Staat gerecht werden können“.

Die kulturelle Bildung stellt ein zentrales Förderziel des Kinder- und Jugendplans dar. Sie soll, so heißt es in Artikel II.2, sowohl das gestalterisch-ästhetische Handeln von Kindern und Jugendlichen fördern, als auch dazu beitragen, ihre Wahrnehmungsfähigkeit für komplexe soziale Zusammenhänge sowie ihr Urteilsvermögen zu stärken.

Kinder- und Jugendplan