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Kinder- und Jugendhilfegesetz

Das Kinder- und Jungendhilfegesetz (KJHG) umschreibt die bundesgesetzlichen Regelungen zur Kinder- und Jugendhilfe. Das KJHG ist Artikel 1 des Sozialgesetzbuch VIII. Es trat am 01.01.1991 in Kraft und löste damit das Jugendwohlfahrtsgesetz ab. Das Jugendwohlfahrtsgesetz galt in der Fassung von 1963 und beruht auf Vorgaben aus dem Jahr 1922. In allein 100 Einzelparagraphen wird in Artikel 1 KJHG die Kinder- und Jugendhilfe beschrieben. Weitere Artikel des KJHG beziehen sich unter anderem auf das BGB oder das Jugendgerichtsgesetz.

Das Kinder- und Jugendhilfegesetz ist ein Instrument zur Vorbeugung, zur Hilfestellung und zum Schutz von Kindern und Jugendlichen. Dem Gesetz liegt ein neues Verständnis von Kinder- und Jugendhilfe zugrunde; im Vordergrund stehen die Förderung der Entwicklung junger Menschen und die Integration in die Gesellschaft durch allgemeine Förderungsangebote und Leistungen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Im KJHG in der Fassung von 1991 wurde erstmals die kulturelle Bildung als ein Schwerpunkt der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit gesetzlich verankert.

Kinder- und Jugendhilfegesetz