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Empfehlung zur Behandlung von Fragen des Denkmalschutzes im Unterricht (1977)

Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) (März 1977)

Zusammenfassung:

Ausgehend von der Überzeugung, dass bereits in der Jugend Verständnis für den Wert und die Unersetzlichkeit des historischen Erbes geweckt werden muss, zeigt die Kultusministerkonferenz in ihrem Beschluss Möglichkeiten auf, das Thema Denkmalschutz im Rahmen des lehrplanmäßigen Unterrichts zu behandeln. Der Begriff „Denkmal“ meint dabei nicht nur Bau- und Kunstdenkmäler, sondern beispielsweise auch technische Kulturdenkmäler der neueren Zeit. Als notwendig erachtet werden Aus- und Fortbildungsangebote für Lehrkräfte, die Einplanung der Problematik in das Vorlesungsangebot der Hochschulen sowie die adäquate Ausstattung der Schulbibliotheken mit einem Grundbestand an einschlägiger Fachliteratur. Darüber hinaus macht die Kultusministerkonferenz Vorschläge zur Einbeziehung des Themas Denkmalschutz für die Fächer Kunsterziehung, Heimat- und Sachkunde, Geschichte, Deutsch, Erdkunde, Sozialkunde, Englisch und Französisch, Latein und Griechisch, Chemie, Verkehrserziehung sowie für berufliche Ausbildungen.