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Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur interkulturellen Bildung und Erziehung in der Schule (2013)

Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) (Oktober 1996 i.d.F. von Dezember 2013)

Zusammenfassung:

In der Empfehlung wird die Schule als Lern- und Lebensort für alle in den Blick genommen. Der Diskriminierung einzelner Personen und Personengruppen tritt die Schulgemeinschaft aktiv entgegen. Zur interkulturellen Kompetenzentwicklung gehört eine offene, demokratische Gesprächs- und Schulkultur, die inhaltliche Angebote in den Bereichen Europabildung, Demokratiepädagogik, Globales Lernen und nachhaltige Entwicklung macht. Ein weiterer Grundsatz hebt die Verantwortung der Schule für die Vermittlung bildungssprachlicher Kompetenzen hervor. Dies bedeutet eine durchgängige Sprachbildung in allen Fächern und über alle Schulstufen hinweg. Schließlich empfiehlt die KMK den Schulen, Bildungs- und Erziehungspartnerschaften mit Eltern zu gründen.

Als wichtige Kooperationspartner der Schulen in diesem Prozess werden unter anderem abgebende und aufnehmende Bildungseinrichtungen (Kindertagesstätten, Schulen, Bildungseinrichtungen), Jugend- und Sozialämter, Kultur- und Bildungsträger in der Region, Vereine, Wirtschaftsunternehmen und Hochschulen benannt.