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Bonner Erklärung zur inklusiven Bildung in Deutschland (2014)

Erklärung der Deutschen UNESCO Kommission (März 2014)

Zusammenfassung:

Die Teilnehmer/innen des bundesweiten Gipfels „Inklusion - Die Zukunft der Bildung“ der Deutschen UNESCO Kommission, darunter Politiker/innen, Wissenschaftler/innen, Schulträger, Lehrkräfte, Eltern und Schüler/innen, fordern in der „Bonner Erklärung“, dem „menschenrechtlichen Anspruch [auf qualitativ hochwertige Bildung] unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sozialen oder ökonomischen Voraussetzungen, Behinderung oder besonderen Lernbedürfnissen“ Rechnung zu tragen, dem sich Deutschland insbesondere seit der Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention verschrieben hat. Ziel müsse es sein, einen „Aktionsplan für die Umsetzung inklusiver Bildung von der frühen Kindheit bis ins Erwachsenenalter“ zu entwickeln.

Zu den Adressaten der „Bonner Erklärung“ zählen maßgeblich die Bundesregierung sowie die Länder und Kommunen. Sie werden aufgefordert, „strukturelle und inhaltliche Anpassungen und individuell angemessene Vorkehrungen in der frühkindlichen Bildung, dem Schulwesen, der beruflichen Bildung, dem Hochschulwesen, der Erwachsenenbildung sowie weiteren für das Bildungswesen relevanten Einrichtungen“ zu fördern.

Zur „Bonner Erklärung“ gelangen Sie hier.