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Wie klingt Geschichte? Hörbilder zu Themen der NS-Zeit im Münchner Kulturzentrum Gasteig

13.03.2013
Wie klingt Geschichte? Hier ein Foto von der Aufnahme mit Florian Sonnleitner.
Im Studio bei der Aufnahme mit Florian Sonnleitner. Foto: Astrid Ackermann

Kindertransporte, Euthanasiemorde, Jugendwiderstand und die Schicksale von Displaced Persons waren die Themen musikalisch-journalistischer Hörbilder, die 20 Schüler des Gymnasiums Geretsried und des Josef-Effner-Gymnasiums Dachau in Zusammenarbeit mit Musikern von Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks produziert haben. Dabei waren die Sichtweisen und Sprache der Jugendlichen die Grundlage für die Hörbilder, die durch deren persönlichen Blick auf die Geschichte in der Gegenwart verankert werden.

Ziel des Projektes der Stiftung Zuhören und der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit mit dem BR war es, den Jugendlichen Unterstützung bei der Entwicklung einer persönlichen und politischen Haltung zur Geschichte zu bieten und diese dabei kreativ werden zu lassen. Die Schüler entwickelten journalistische Radiofeatures über die Menschen, mit denen sie über Euthanasie, Kindertransporte und Widerstand gesprochen haben, und komponierten auch selbst Musik. Der 16-jährige Lukas Bernstein sagte: „Wir sind die letzte Generation, die noch mit Zeitzeugen sprechen kann.“ Daher sei er sehr froh über diese Erfahrung.

Die Präsentationen der erstellten Werke finden am 14. und 15. März in der Black Box im Münchner Gasteig, jeweils um 19.15 Uhr statt.

Weitere Informationen gibt es unter http://www.br.de/radio/br-klassik/sendungen/leporello/wie-klingt-geschichte-schueler-auf-spurensuche-in-muenchen-100.html

Enthalten in

Region: Bayern | Sparte: Medien | Thema: Außerschulische Kinder- und Jugendbildung | Textsorte: Meldung |