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Welterbestätten: Nachhaltiger Kultur- und Naturtourismus

15.12.2013

„UNESCO-Welterbe – Nachhaltiger Kultur- und Naturtourismus“: So lautet das Motto der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) für das Jahr 2014. Gemeinsam mit der Deutschen UNESCO-Kommission und dem UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. will die DZT dieses Thema mit Kampagnen und Aktionen positionieren. Ziel ist es, die 38 deutschen UNESCO-Welterbestätten in den Fokus zu rücken und deren Bekanntheit im In- und Ausland zu steigern. Auf acht festgelegten Reiserouten sollen Touristen das Welterbe von den Hansestädten im Norden bis zur Klosterinsel Reichenau im Süden erleben. Das Themenjahr soll auch dazu beitragen, den Tourismus an Welterbestätten natur- und denkmalverträglich zu gestalten.

Das UNESCO-Siegel sei von hoher Bedeutung für das Reiseland Deutschland und eine wichtige Qualitätsmarke im internationalen Tourismus, erklärte Petra Hedorfer, Vorsitzende der Deutschen Zentrale für Tourismus. Auf der Webseite der DZT erhalten Reisende Informationen zu den Welterbestätten in 30 Sprachen.

„Das Welterbe hat die wichtige Idee eines universellen Erbes der Menschheit begründet, für das die Völker gemeinsam Verantwortung übernehmen“, sagt Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. Die deutschen Welterbestätten seien daher auch Botschafter der vielseitigen Kultur unseres Landes und sollten einem nachhaltigen Tourismus und einer weltoffenen Gastfreundschaft hohen Stellenwert einräumen.

Seit 1972 setzt sich die UNESCO für den Schutz von Naturlandschaften und Kulturdenkmälern ein. Von weltweit 981 anerkannten UNESCO-Welterbestätten befindet sich knapp die Hälfte in Europa – hiervon allein 38 in Deutschland.

Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Brauchtum, Denkmalpflege, Interdisziplinär | Thema: Altersübergreifend | Textsorte: Meldung |