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Symposium "Ohne geht gar nichts!? - Vermittlung von Gegenwartskunst im Kunstjahr 2017" am 9.9.2017 in Hannover

01.09.2017

Der Kunstverein Hannover lädt ein zum

Symposium "Ohne geht gar nichts!? - Vermittlung von Gegenwartskunst im Kunstjahr 2017"
Termin: Samstag, 9. September 2017, 14.00 bis 18.00 Uhr
Ort: Kunstverein Hannover, Sophienstraße 2, 30159 Hannover

Aus der Ankündigung:

In dem viel diskutierten Kunstjahr 2017 zeigen die Großausstellungen "Produktion. Made in Germany Drei" im Kunstverein Hannover, dem Sprengel Museum und der Kestner Gesellschaft in Hannover, die "Skulptur Projekte 2017" in Münster sowie die "documenta 14" in Kassel und Athen ein vielschichtiges Bild zeitgenössischer Kunst.

Ähnlich vielfältig, wie sich Kunst in der Gegenwart darstellt, gestalten sich auch die Ansätze, mit ihr in der Vermittlung umzugehen. Im Rahmen des Symposiums "Ohne geht gart nichts!? Vermittlung von Gegenwartskunst anhand der Großausstellungen im Kunstjahr 2017" am Samstag, den 9. September 2017, 14.00 bis18.00 Uhr im Kunstverein Hannover geben Expertinnen und Experten Einblicke in die Ausstellungspraxis und das Vermittlungsprogramm der jeweiligen Großausstellungen in Hannover, Münster sowie Kassel und Athen.

Gerade die "documenta" gilt als Anlass, im Kontext der jeweiligen inhaltichen Ausrichtung der Ausstellung neue oder andere Vermittlungsformen zu erproben. Der Kunstpädagoge und Kurator Bernhard Balkenhol gibt uns einen Einblick in die Entwicklungsgeschichte von dreizehn verschiedenen und sich wandelnden Vermittlungskonzepten der "documenta". Das Programm der diesjährigen "documenta 14" trägt den Titel "Eine Erfahrung: Eine Vielzahl von Stimmen".  Mona Jas spricht im Rahmen des Symposiums über die Darstellung und Begründung des Vermittlungsprogramms der aktuellen "d14" und stellt die Methodik und Erfahrung der Qualifizierung der Choristinnen und Choristen in das Zentrum ihres Vortrages. In Münster werden aktuell zeitgenössische Begriffe von Skulptur verhandelt: Stefanie Bringezu vom Kunstvermittlungs-Team der "Skulptur Projekte 2017" in Münster spricht über Erfahrungen mit dem Umgang des Publikums mit den Kunstwerken im öffentlichen Raum. Funktioniert Kunst als Objekt im öffentlichen Raum besser, da sie hier in den Lebensalltag des Publikums eindringt? Dieser Frage wird Eva Sturm in ihrem Vortrag "Soziale Experimente: Was kann Vermittlung nicht?" verhandeln. Die abschließende Podiumsdiskussion mit den Referent*innen und der Museumspädagogin Gabriele Sand bietet Raum die Vermittlung von Gegenwartskunst anhand verschiedener Präsentations- und Kommunikationsformen von Kunst im Kunstjahr 2017 zu diskutieren.

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Kategorie: 
Allgemeine News
Enthalten in

Region: Niedersachsen | Sparte: Bildende Kunst | Thema: Altersübergreifend | Textsorte: Veranstaltungshinweis |