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Konferenz im Rahmen der WOCHE DER KRITIK: Kino machen andere. Warum der deutsche Film nur unter sich feiert

07.01.2016

Zum zweiten Mal findet in diesem Jahr parallel zur Berlinale die „WOCHE DER KRITIK“ statt. Am Vorabend, dem 10. Februar 2016, laden der Verband der deutschen Filmkritik (VdFk) und die Heinrich-Böll-Stiftung zu einer internationalen Konferenz über den Zustand der deutschen Filmkultur ein. Unter dem Titel „KINO MACHEN ANDERE – Warum der deutsche Film nur unter sich feiert“ diskutieren internationale Gäste über den anhaltenden Misserfolg deutscher Filme auf internationalen Festivals, der 2015 darin seinen Tiefpunkt fand, dass kein einziger deutscher Film in den Wettbewerben von Cannes, Venedig und Locarno vertreten war.

Charles Tesson, Leiter der Semaine de la Critique in Cannes, wird in seiner Keynote die Lage aus der Sicht eines wichtigen Festivalmachers beleuchten. Im Folgenden werden Symptome, Ursachen und Lösungsansätze aus internationaler und interdisziplinärer Perspektive debattiert. Zu den weiteren Gästen gehören Richard Brody (Filmredakteur, The New Yorker), Sergio Fant (Auswahlkommission, Festival del film Locarno) und Lars Henrik Gass (Leiter, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen).

Informationen im Überblick

  • Termin: 10. Februar 2016
  • Ort: Kulturquartier Silent Green, ex-Krematorium Wedding, Gerichtstr. 35, 13347 Berlin

Die WOCHE DER KRITIK findet vom 11. bis 18. Februar 2016 statt. Als Treffpunkt dient das Kino in den Hackeschen Höfen. Sie bietet parallel zur Berlinale ein konzentriertes Filmprogramm, das an sieben Abenden zur intensiven Auseinandersetzung mit Kino, ästhetischen und erzählerischen Formen und deren politischen Rahmenbedingungen einlädt. Die Verbindung von Filmerlebnis und Reflexion ist Alleinstellungsmerkmal der WOCHE DER KRITIK in Berlin. 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Enthalten in

Region: Berlin | Sparte: Film | Textsorte: Veranstaltungshinweis |