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Johanna Wanka: Mehr Bildungsgerechtigkeit

19.03.2013

Die neue Bundesbildungsministerin Johanna Wanka will sich für mehr Bildungsgerechtigkeit engagieren. In einem auf YouTube veröffentlichten Interview („3 Fragen – 3 Antworten“) erklärte Wanka, in einem reichen Land wie Deutschland sei es wichtig, dass jedes Kind, unabhängig von seiner Herkunft, eine Chance erhalte. Dies sei vor allem über die Bildung möglich. „Herkunft“ sei dabei nicht nur im finanziellen Sinn gemeint; Förderung sei vielmehr auch dort nötig, wo die Anregung durch das Elternhaus nicht gegeben sei. Explizit erwähnt die Ministerin dabei den Bereich der Musik.

Während die Schule in den Verantwortungsbereich der Länder und Kommunen falle, engagiere sich der Bund unter anderem im frühkindlichen Bereich, zum Beispiel, wenn es um Lesen, Leseförderung oder die Musik gehe. Ziel sei es, flächendeckend zu ermöglichen, dass jedes Kind diese Anregungen bekomme, die ganz wichtig seien für die Biografie, für das Leben und das „Glücklichsein“.

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Region: Bundesweit | Sparte: Interdisziplinär, Literatur/ Lesen, Musik | Thema: Altersübergreifend, Außerschulische Kinder- und Jugendbildung, Frühkindliche Bildung | Textsorte: Meldung |