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Jedem Kind seine Kunst

21.03.2013

„Jedem Kind sein Instrument“ ist inzwischen ein feststehender Begriff in der Welt der Musikpädagogik. Der „Claim“ steht für Teilhabemöglichkeit aller Kinder (einer bestimmten Region) an Angeboten der musikalischen Bildung. Gestartet in Bochum mit zwischenzeitlicher Verbreitung im Ruhrgebiet hat das Projekt in anderen Bundesländern und Regionen Schule gemacht und wurde – in vielfältigsten Varianten – auf diese übertragen.

Die rheinland-pfälzische Landesregierung hat nun eine neue Initiative gestartet und diese „Jedem Kinde seine Kunst“ genannt. Schulen, Kindertagesstätten, Jugendzentren und andere Initiativen und Institutionen sollen im Rahmen des Projekts mit Kulturschaffenden, Künstlerinnen und Künstlern vernetzt werden. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche an möglichst viele künstlerische Ausdrucksformen heranzuführen. Künstlerinnen und Künstler aller Sparten sind aufgefordert, sich mit ihrem Profil zu präsentieren. Bis zum 22. März können sie einen Fragebogen ausfüllen und diesen einreichen. Im Anschluss wird eine Publikation dieser „Bewerbungen“ erstellt, die den entsprechenden Einrichtungen zur Verfügung gestellt wird. Diese können dann auf die Künstler ihrer Wahl zugehen und gemeinsam mit ihnen ein Projekt planen. Der rheinland-pfälzische Landtag hat für „Jedem Kind seine Kunst“ zusätzliche Mittel bereitgestellt, die von den Künstlerinnen und Künstlern beantragt werden können.

Enthalten in

Region: Rheinland-Pfalz | Sparte: Interdisziplinär | Thema: Altersübergreifend, Frühkindliche Bildung, Schulische Bildung | Textsorte: Meldung |