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Internationale Musikbibliotheken tagen in Berlin

07.09.2013

Vom 10. bis 13. September 2013 veranstaltet die Internationale Vereinigung der Musikbibliotheken, Musikarchive und Musikdokumentationszentren (AIBM) ihre Jahreskonferenz an der Universität der Künste Berlin. Seit 1951 gibt es die AIBM, eine der wichtigsten Plattformen zum Austausch, zur Weiterbildung und zur Erarbeitung von zukunftsweisenden Strategien. Vor 60 Jahren gründete sich die deutsche Gruppe, der inzwischen 215 Mitglieder angehören. Dazu gehören auch Noten- und Schallarchive von Orchestern und Rundfunkanstalten, Museen, Gedenkstätten und Instrumentensammlungen.

Zur Internationalen Konferenz werden mehr als 190 Teilnehmer erwartet. Um drei Themenkreise geht es in den Fachvorträgen der Referenten:

  • „Musik in Berlin“
  • „Musik digital“
  • „Musikbibliothekarische Erschließungsstandards“

Zum Hintergrund: Im Jahr 1904 wurde in Frankfurt am Main die erste öffentliche Musikbibliothek in Deutschland eröffnet. 109 Jahre später laden allein in Berlin 14 Musikbibliotheken Interessierte ein, die Schätze und die Kenntnisse der Mitarbeitenden zu nutzen. Dazu zählen die wissenschaftlichen Fachbibliotheken der Freien Universität, der Humboldt Universität und der Universität der Künste sowie der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Im Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz und in der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin werden Spezialsammlungen gepflegt. Sieben Bezirksbibliotheken in Berlin haben eine Musikabteilung. Dazu kommt die große öffentliche Musikbibliothek in der Zentral- und Landesbibliothek.

 

Enthalten in

Region: International, Berlin | Sparte: Museum, Musik | Thema: Altersübergreifend, Aus- und Weiterbildung | Textsorte: Meldung |