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Interdisziplinäre Fachtagung „Ausgrenzung hat viele Gesichter“

08.07.2013

Wer grenzt wen aus und warum? – Ausgrenzungsbestrebungen sind so alt wie die Menschheit. Niemand ist davor gefeit, denn Ausgrenzung hat viele Gesichter – im Kleinen wie im Großen. Doch wie gelingt es, Ausgrenzungsbestrebungen durch Kunst und kulturelle Praxis zu überwinden? Antworten darauf gibt die Fachtagung „Ausgrenzung hat viele Gesichter“, die vom 8. bis 9. November 2013 in der Akademie Remscheid stattfindet.

In allen Bereichen der Kinder-, Jugend- und Kulturarbeit arbeiten künstlerisch-kulturell Tätige tagtäglich mit Menschen, die bezüglich ihrer Herkunft, Kultur, Religion, Erfahrungen und Persönlichkeiten eine große Verschiedenheit mitbringen. Dies als Vielfalt zu integrieren, ist Aufgabe der Inklusion. Die Fachtagung befasst sich mit dem Thema Ausgrenzung auf vielfältige Weise – Vorträge, eine Multimedia-Installation und zahlreiche Methodenworkshops schwerpunktmäßig aus den Bereichen, Tanz, Rhythmik und Theater sollen den Ideenaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie der Referentinnen und Referenten anregen. Hier kann kritisch hinterfragt werden, welche Ideen, künstlerisch-kulturellen Methoden und Projekte in der kulturellen Bildung wirken. Damit soll ein Standpunkt gegen Ausgrenzung eingenommen, Fremdes und Vertrautes verbunden und ein differenzierter Umgang mit Verschiedenheit gefördert werden.

Die Referentinnen und Referenten der Tagung kommen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen: Regisseurinnen und Regisseure, Tänzerinnen und Tänzer, Sozialarbeiterinnen Sozialarbeiter sowie Theaterpädagoginnen und Theaterpädagogen werden das Thema „Ausgrenzung“ von verschiedenen Perspektiven aus beleuchten. Hier finden Sie weitere Informationen zur Tagung.

Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Interdisziplinär, Tanz, Theater | Thema: Altersübergreifend, Aus- und Weiterbildung | Textsorte: Veranstaltungshinweis |