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gamescom congress diskutiert Game-based Learning in Deutschland

19.07.2013
Impressionen von der gamescom 2012: Boulevard vor B-to-B-Wand. Foto: Kölnmesse

Als Digital Natives sind Kinder und Jugendliche mit Games, Internet, Smartphone & Co aufgewachsen, die sie selbstverständlich in ihren Alltag integrieren. Eher zögerlich hingegen finden diese Medien den Weg in deutsche Klassenzimmer. Die Chancen, die gerade Computerspiele hinsichtlich spielerischen Lernens bieten, werden bislang kaum genutzt. Meist bestimmt trockene Stoffvermittlung den schulischen Alltag in Deutschland. Der gamescom congress 2013 am 22. August in Köln hat deshalb „Game-based learning“ zum Thema seiner Eröffnungsrunde gemacht, um den Stand der Dinge, Möglichkeiten, Chancen und Perspektiven in Sachen spielerischen Lernens zu debattieren.

Das Expertenpanel greift Erfahrungen auf, die in anderen Ländern beispielsweise am „Institute of Play“ in den USA mit neuartigen Modellen für Lernen und Motivation gemacht wurden und diskutiert, ob solche Ansätze auch in Deutschland denkbar wären. Wäre es möglich, Kinder in eine Schule zu schicken, deren Unterricht nur aus Spiel und Spaß besteht? Auf dem Podium u.a.: Gabriele Lonz (Referatsleiterin Medienpädagogik, Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland Pfalz), Alexander Vogt (Medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion), Ruth Lemmen (Projektmanagerin und Referentin Medienkompetenz BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.), Arne Busse (Bundeszentrale für politische Bildung). Moderation: Andreas Garbe (Chefredakteur ZDF/Kultur) tbc

Der gamescom congress ist vom Land Nordrhein-Westfallen als offizielle Fortbildungsmaßnahme für Lehrerinnen und Lehrer und weitere Pädagoginnen und Pädagogen anerkannt.

Enthalten in

Region: Nordrhein-Westfalen | Sparte: Medien | Thema: Aus- und Weiterbildung | Textsorte: Veranstaltungshinweis |