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Finale „Jugend debattiert“: Die Sieger stehen fest

18.06.2013
Debatte Sekundarstufe II. Foto: Jugend debattiert

Vor über 800 Zuhörern ging am Wochenende der bundesweite Wettbewerb „Jugend debattiert“ zu Ende. Beim Finale des größten Rhetorik-Schülerwettbewerbs traten acht junge Redner in den Kategorien „Klassen 8 bis 10“ und „Jahrgangsstufen 11-13“ an. In der ersten Kategorie hieß das Thema „Sollen bei allgemeinen Wahlen Jugendliche ab 16 Jahren wählen dürfen?“. Der Sieger, der 15-jährige Maximilian Ernst aus dem Saarland, argumentierte dagegen und überzeugte die Jury. In der Kategorie der Älteren ging es um die Frage: „Soll in Deutschland jede weiterführende Schule Ganztagsschule sein?“. Auch hier sprach sich der Gewinner, der 18-jährige Tobias Paulus aus Aachen, dagegen aus. Die acht Finalisten hatten sich zuvor in Schul-, Regional- und Landesentscheiden für den „Showdown“ in Berlin qualifiziert. Über 155.000 Schüler und ca. 6.200 Lehrkräfte an 870 Schulen haben sich im laufenden Schuljahr an „Jugend debattiert“ beteiligt. Alle Finalisten werden in das Alumni-Programm „Jugend debattiert“ aufgenommen und dürfen an einer siebentägigen Akademiewoche mit weiterer rhetorischer Fortbildung teilnehmen.

Mit „Jugend debattiert“ wollen die Träger Schüler ab Klasse 5 ermutigen, an der eigenen Sprache und den richtigen Argumenten zu feilen. Die Themen des Wettbewerbs führen die Schüler an Politik heran und motivieren sie zum demokratischen Handeln. „Jugend debattiert“ wird getragen von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Robert Bosch Stiftung, der Stiftung Mercator und der Heinz Nixdorf Stiftung auf Initiative und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Kooperationspartner sind die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder.

Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Interdisziplinär, Medien | Thema: Altersübergreifend, Außerschulische Kinder- und Jugendbildung, Schulische Bildung | Textsorte: Ausschreibungen |