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Filmemacher zwischen 4 und 94 Jahren

10.05.2013
Bundesfestival Video 2013

Kreativität und das Filmemachen kennen keine Altersgrenzen. Das will das „Bundesfestival Video“ beweisen, das vom 21. bis 23. Juni in Halle/Saale stattfindet. Dieses Jahr wurden medienbegeisterte Filmemacher zwischen vier und 94 Jahren nominiert. Der jüngste Darsteller in einem der Filme ist sogar erst zwei – der älteste – 103 Jahre alt.

Das „Bundesfestival Video“ ist der jährliche Höhepunkt der beiden Wettbewerbe „Deutscher Jugendvideopreis“ und „Video der Generationen“. Für das Finale in Halle/S. wurden die besten 36 Produktionen nominiert, die die Fachjurys aus fast 700 Einreichungen ausgewählt haben. Die Gesamtzahl der Teilnehmer war beachtlich: Knapp 6.200 Mitglieder zählen die verschiedenen Filmteams, die bei den diesjährigen Wettbewerben ihre Produktionen vorgelegt hatten.

„Wenn man einen herausragenden Trend dieses Jahrgangs beschreiben sollte, ist es die Tatsache, dass bei jeder Altersgruppe die Lust am Selbstdrehen, am Geschichtenerzählen und Inszenieren Ausdruck einer enormen Kreativität ist. Die Filmemacher gehen sehr respektvoll mit dem Medium um, im Wissen um dessen reiche Gestaltungsmöglichkeiten. Sie nutzen die technischen und ästhetischen Facetten, um über ihre eigene Sichtweisen, Anliegen und Wünsche in einer kraftvollen und meist unkonventionellen Bildsprache zu erzählen“, bilanziert Christian Exner, Leiter des Bundesfestival Video, die Sichtung und Bewertung aller Einreichungen.

An Filmemacher ab 50 Jahre sowie an generationenübergreifende Projekte und Jugendliche, die sich filmisch mit dem Leben älterer Menschen befassen, richtet sich der Wettbewerb ‚Video der Generationen‘. Er belegt in diesem Jahr eindrucksvoll, dass die Begeisterung für Medien und der aktive Umgang damit bis ins hohe Alter anhalten. „Die Filme sind von Neugier, Empathie und Sensibilität geprägt. Gesellschaftskritik ist ein wichtiges Themenfeld, und die vermeintlich kleinen, persönlichen Geschichten zeichnen ein positives, Hoffnung machendes Weltbild“, so Jan Schmolling, stellvertretender Leiter des Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF).

In diesem Jahr sind das Hallische Institut für Medien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg e. V., das Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, die Medienanstalt Sachsen-Anhalt sowie die Stadt Halle Partner des ‚Bundesfestival Video‘ und unterstützen die Veranstaltung inhaltlich, organisatorisch bzw. finanziell.

Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Film | Thema: Altersübergreifend | Textsorte: Meldung |