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Erstmals deutscher Lesepreis für innovative Leseförderungsmaßnahmen

07.06.2013

„Leseförderung ist unabdingbar für eine funktionierende Gesellschaft.“ Diese Überzeugung veranlasst die Commerzbank-Stiftung sowie die Stiftung Lesen, in diesem Jahr erstmals den „Deutschen Lesepreis“ auszuloben. Der Preis soll innovative Leseförderungsmaßnahmen auszeichnen und sucht nach „herausragenden Maßnahmen und Projekten in den Feldern, die dazu beitragen, eine Kultur des Lesens zu erhalten und zu fördern“. Lesefreude und Lesekompetenz seien zentrale Grundlagen für die Bildungsfähigkeit und damit für gesellschaftliche Teilhabe, heißt es im Ausschreibungstext. Um die Lesekompetenz sei es in Deutschland aber nach wie vor nicht optimal bestellt. Zur Bewerbung sind daher alle gesellschaftlichen Gruppen und Akteure aufgefordert, die sich für Leseförderung engagieren.

Ausgeschrieben ist der Preis in vier Kategorien:

  • Sonderpreis: Ideen für morgen (6.000 Euro)
  • Herausragendes individuelles Engagement (insgesamt 4.500 Euro)
  • Herausragendes kommunales Engagement (insgesamt 4.500 Euro)
  • Wissenschaftspreis (wird erst 2014 wieder verliehen)

Bewerben können sich Einzelpersonen, Gruppen, Vereine oder andere Institutionen, die sich in diesem oder im vergangenen Jahr aktiv für die Förderung der Lesefreude und der Lesekompetenz eingesetzt haben. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2013. Verliehen wird der Deutsche Lesepreis am 7. Oktober in Berlin.

Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Literatur/ Lesen | Thema: Altersübergreifend, Außerschulische Kinder- und Jugendbildung | Textsorte: Ausschreibungen |