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Diskussion "Reden wir über Veränderung" am 17.9.2017 in Berlin

07.09.2017

Die Berliner Festspiele, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Kulturrat e. V. und der Verlag Der Tagesspiegel laden ein zur

Diskussion "Reden wir über Veränderung"
Termin: So., 17.9.2017 um 11 Uhr
Ort: Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, 10719 Berlin

Aus der Ankündigung:

In Europa herrscht Unruhe. Aus einer Epoche des "Versprechens" ist eine der "Drohung" geworden, wie der Sozialwissenschaftler Heinz Bude sagt. Politische, wirtschaftliche und klimatologische Katastrophen treiben Menschen auf die Flucht – nicht nur, aber auch nach Deutschland. Diese Entwicklung wird in den nächsten Jahren und Jahrzehnten vermutlich noch stärker werden. Was geschieht mit diesem Land, seinen Bewohner*innen und Werten angesichts der Herausforderungen, die die Zuwanderung mit sich bringt? Wie kann man Angst und Unsicherheit ernst nehmen und zugleich die Transformation der Gesellschaft konstruktiv gestalten und begleiten?

"Reden wir über Veränderung" ist eine Diskussion, zu der die Berliner Festspiele, der Deutsche Gewerkschaftsbund, der Deutsche Kulturrat e. V. und der Verlag Der Tagesspiegel einladen. In der Veranstaltung wollen wir über das "Deutschsein“ sprechen. Wie beschreibt man deutsche Identität? Geht es um Händeschütteln, Weihnachten, Kopftücher, Sprache, das Verständnis von Politik und Kunst? Und wie stellt man dem Trend zur Nationalisierung ein starkes Gegenmodell entgegen? Ein homogenes Volk waren wir noch nie, aber ein wirklich zukunftsgerichtetes Verständnis von uns als deutschen Weltbürger*innen zwischen Selbst-und Fremdbestimmung, gab es bislang auch noch nicht. Obwohl das für ein weltoffenes und demokratisches Land dringend notwendig. Wir wagen uns mit dieser Diskussion im Fishbowl-Format mit persönlichen, kräftigen Eingangsstatements auf zu einer ersten vorsichtigen Standortbestimmung.

Gäste:

Ali Can (Initiator der Hotline für besorgte Bürger und Gründer des Vereins "Interkultureller Frieden e.V.")
Sawsan Chebli (Bevollmächtigte des Landes Berlin beim Bund und Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales)
Michael Wolffsohn (Deutsch-israelischer Historiker und Publizist, Hochschullehrer des Jahres 2017)

Moderation: Stephan-Andreas Casdorff

Der Vorverkauf erfolgt über die Berliner Festspiele. Karten kosten 5 Euro, ermäßigt 2 Euro. Der Tagesspiegel bietet den Interessentinnen und Interessenten der Veranstaltung ein zeitlich begrenztes, exklusives  Probe-Abo für die Zeitung – in gedruckter Form oder als E-Paper – an. Das Probe-Abo gilt für  90 Tage, ist kostenlos und endet automatisch. http://abo.tagesspiegel.de/ kampagne/probe-cas

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Kategorie: 
Allgemeine News
Enthalten in

Region: Berlin | Sparte: Interdisziplinär | Thema: Altersübergreifend | Textsorte: Veranstaltungshinweis |