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„Die Akte Lindenberg" nun in der Villa Schöningen zu sehen

27.08.2013
Villa Schöningen. Foto: Noshe 2012

„Die Akte Lindenberg – Udo und die DDR“ lautet der Titel eines Films, der jetzt in der Villa Schöningen in Berlin zu sehen ist. Die Villa – im Privatbesitz von Springer-Chef Mathias Döpfner und in der Nähe der Glienicker Brücke gelegen – zeigt eine Dauerausstellung zur deutsch-deutschen Geschichte, nun also auch den Dokumentarfilm, den Reinhold Beckmann gemeinsam mit dem Regisseur Falko Korth produziert hat. Neu in der Ausstellung ist auch eine Videoinstallation von Stefan Roloff mit dem Titel „Das Leben im Todesstreifen“.

Mit seinem „Sonderzug nach Pankow“ hatte Udo Lindenberg schon früh die deutsche Teilung besungen, auch sein „Mädchen aus Ost-Berlin“ beschreibt eine Beziehung, die durch die Mauer getrennt wird. Nur ein einziges Mal durfte der westdeutsche Rockstar in der DDR im Berliner Palast der Republik auftreten. Bei diesem Auftritt war Beckmann als Kameraassistent dabei und hat deshalb eine besondere Beziehung zu Lindenberg und seiner DDR-„Vergangenheit“. Der „Sonderzug nach Pankow“ durfte in diesem Konzert im Jahr 1983 allerdings nicht auf dem Programm stehen. Im Film „Die Akte Lindenberg“ geht es vor allem um diesen Auftritt des Panikrockers.

Enthalten in

Region: Bundesweit, Berlin | Sparte: Film, Medien, Museum, Musik | Thema: Altersübergreifend, Aus- und Weiterbildung, Außerschulische Kinder- und Jugendbildung, Erwachsenenbildung, Seniorenbildung | Textsorte: Meldung |