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Berliner Akademie der Künste erinnert an 80. Jahrestag der Bücherverbrennung

09.05.2013

„In der deutschen Erinnerungskultur ist der 10. Mai ein festes Datum. An jenem Tag im Mai 1933 fand die wohl symbolträchtigste Bücherverbrennung auf dem Berliner Bebelplatz statt. Es waren nicht dumpfe SA-Horden, die das Material für die Vernichtung herbeigeschleppt hatten, sondern Archivare, Bibliothekare und nationalsozialistische Studenten, die wussten, in welche Regale man greifen musste. Das Berliner Menetekel blieb nicht das einzige. Eine Welle von Scheiterhaufen überzog das Land.“ Dies sagt der Grafiker und Fotomonteur und Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck. Zum Jahrestag der Bücherverbrennung ist er zu Gast bei einer Veranstaltung Vortrag, Gespräch und Musik im eigenen Haus am Pariser Platz in Berlin. Zusammen mit Wolfgang Benz, Ágnes Heller, Sebastian Krumbiegel, Roman Kushiarou, Liao Yiwu, Jeanine Meerapfel, Shahin Najafi, SAID und Günter Wallraff will Staeck an die Ereignisse vor 80 Jahren und an die Situation gefährdeter Künstler heute erinnern. Die Veranstaltung in der Berliner Akademie der Künste ist eine Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem PEN-Zentrum Deutschland und dem Verband deutscher Schriftsteller.

Enthalten in

Region: Bundesweit | Sparte: Literatur/ Lesen | Thema: Altersübergreifend | Textsorte: Veranstaltungshinweis |