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Auftakt von "Schools of Tomorrow - Schule als Labor der Gesellschaft von Morgen" am 4.-6. Mai in Berlin

02.05.2017

Welche Zukunftsentwürfe könnten Denken und Handeln leiten, wenn Schule als Labor der Gesellschaft von Morgen verstanden wird? Was bedeuten Digitalisierung und demografischer Wandel für das Lernen in der Migrationsgesellschaft? Welche neuen Allianzen könnten die Schule als gesellschaftlichen Ort stärken? Auf welche Weise kann Kunst den Wandel befördern? Und wie würden Schülerinnen und Schüler in ihrer Wunschschule das Lernen gestalten?

Vor 100 Jahren versuchten Reformpädagoginnen und -padagogen weltweit, Grundlagen für ein neues Lernen und Lehren zu schaffen. Industrialisierung, weltweite Migration und Verstädterung hatten für tiefgreifende Umbrüche gesorgt, auf die progressive Bildungsreformer mit neuen Schulkonzepten reagierten. Der Philosoph und Pädagoge John Dewey entwickelte 1915 in seiner wegweisenden Publikation "Schools of To-Morrow" gemeinsam mit seiner Tochter Evelyn seine Erziehungstheorie entlang einer Reihe von Schulexperimenten in den USA. Bis heute wirkt sein pädagogischer Ansatz fort, der Schülerinnen und Schüler auf die aktive Mitgestaltung der Gesellschaft vorbereiten soll. In Anlehnung an Dewey nimmt „Schools of Tomorrow“ internationale aktuelle Praxisbeispiele sowie experimentelle pädagogische Ansätze aus dem 20. Jahrhundert in den Blick und entwickelt so Handlungs- und Themenfelder, die neue Wege für das Lernen aufzeigen können.

Auftaktkonferenz vom 4. bis 6. Mai 2017 im Haus der Kulturen der Welt Berlin

Bei einer Auftaktkonferenz diskutieren vom 4. bis 6. Mai 2017 internationale Bildungstheoretiker*innen und Schulpraktiker*innen, Künstler*innen, Eltern und Schüler*innen, wie Schulen Zukunft mitgestalten können. Die Ergebnisse der Konferenz bilden den Ausgangspunkt für eine Reihe von Schulprojekten, die im Schuljahr 2017/2018 gemeinsam mit Partnern europaweit realisiert werden. Ein Ideenwettbewerb fragt deutschsprachige Schüler*innen, wie sie ihre Wunschschule organisieren würden. Im Juni 2018 stellt das HKW bei einer Abschlusspräsentation ausgewählte Schulprojekte und die Ergebnisse des Ideenwettbewerbs vor.

Die zentralen Fragen sind dabei: Welche Zukunftsentwürfe könnten Denken und Handeln leiten, wenn Schule als Labor der Gesellschaft von Morgen verstanden wird? Was bedeuten Digitalisierung und demografischer Wandel für das Lernen in der Migrationsgesellschaft? Welche neuen Allianzen könnten die Schule als gesellschaftlichen Ort stärken? Auf welche Weise kann Kunst den Wandel befördern? Und wie würden Schüler*innen in ihrer Wunschschule das Lernen gestalten?

Das Programm ist kostenfrei, für die Workshops wird um Anmeldung gebeten.

Ideenwettbewerb und Schulprojekte

Das Projekt "Schools of Tomorrow" gliedert sich in folgende Etappen

  • Auftaktkonferenz: 4.– 6.5.2017
  • Ideenwettbewerb: Juni 2017– Januar 2018
  • Schulprojekte: Schuljahr 2017/18
  • Abschlusspräsentation: Juni 2018

Das Projekt findet im Rahmen von 100 Jahre Gegenwart statt.

Weitere Informationen

zum Projekt "Schools of Tomorrow"

Programmflyer der Auftaktkonferenz

Kategorie: 
Allgemeine News
Enthalten in

Region: Berlin | Sparte: Interdisziplinär | Thema: Schulische Bildung | Textsorte: Veranstaltungshinweis |